- John Janssen - Bariton

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18. Februar 2017
° Bass-Solo
Messe in c moll KV 427 - Wolfgang Amadeus Mozart
Kirche St. Michael (Hagios Dimitrios), Aachen
Dirigent: Thomas Beaujean
Aachener Nachrichten
Hochwertiges Solistenquartett . . . Die kleineren Aufgaben der männlichen Partien waren mit dem Tenor Keith Bernard Stonum vorzüglich und mit dem Bassisten John Janssen verlässlich besetzt.
Pedro Obiera

° Don Giovanni Drottningholms Slottsfestspielen, Stockholm
(Übersetzungen aus dem Schwedischen)
Dagens Nyhiter - Stockholm
Es war John Janssen, dem es vollständig gelang, die Intensionen des Regisseurs Göran Järvefelt zum Leben zu erwecken.
Svenska Dagblade - Stockholm
Ein beängstigendes Bild von tragischem, menschlichen Verfall . . .
Expressen - Stockholm 
Man würde Janssen gerne als echten Don Giovanni treffen, weil es fast schade ist, nicht mehr aus solch gutem Material zu machen.

° Don Giovanni - Bayerische Staatsoper, München
Süddeutsche Zeitung
Man glaubt ihm die rücksichtslose Lust am Augenblick, er kann den brennenden Anspruch ans Leben verkörpern - ohne tierisch-gewalttätig aufzutrumpfen . . . da ist Schmelz in der kraftvollen Stimme, da wird auch im feurigen Presto noch ganz genau artikuliert.
Wolfgang Schreiber
 
° Don Giovanni Theater Solingen/Remscheid 2009
RP-ONLINE.DE
Großes Lob gebührt allen Gesangssolisten des Abends.
An erster Stelle John Janssen in der Titelrolle und Raimund Fischer als sein Diener Leporello, die sich gesanglich und spielerisch nicht nur die Bälle zuwerfen, sondern auch ihre Konflikte austragen.
Hartmut Pallasch

° Eugen Onegin / Titelrolle
Frankfurter Allgemeine
Sowohl gesanglich als auch schauspielerisch gestaltete der Münchener Gast John Janssen die Titelpartie. Sein tragfähiger, leicht angerauhter, dunkel gefärbter Bariton verlieh dem Onegin anfangs jene unnahbar harsche Männlichkeit, um später mühelos in fast weinerliche Verzweiflung umzukippen. Schon rein optisch für die Darstellung des gelangweilten Dandys prädestiniert, rückte der Sänger die Figur stellenweise in die Nähe eines slawischen Dorian Gray. Eugen Onegin und seine schillernde Charakter-Mischung aus innerner Zerrissenheit und vordergründiger Blasiertheit: John Janssen macht aus der Titelpartie die Hauptfigur der Oper. moc
 
° Ein Deutsches Requiem - Johannes Brahms
Kieler Nachrichten
John Janssen erfüllte die Bariton-Partie mit männlicher Festigkeit und einer Dramatik, wie sie aus den alten Oratorien überliefert ist, ein Sänger der vor allem durch seine zupackende Kraft imponiert.

° Matthäuspassion (Arien) - Johann Sebastian Bach
Volksblatt, Würzburg
John Janssen entfaltete sich im Laufe des Abends zu einem angenehmen Stimm-Timbre und Ausdrucksvermögen, so dass man ihm gerne folgen wollte. Sein Vortrag wurde zunehmend freier.
Musterbeispiel: "Mache dich, mein Herze, rein".
 
° Winterreise - Franz Schubert
Recklinghauser Zeitung
Die Dieskau-Stimme hat alles, was zu einer Karrierestimme gehört, Schönheit und Kraft, Leichtigkeit und Kultur, und die kluge, beherrschte empfindsame Gestaltung verrät künstlerische Reife. Theodore Ganger begleitete hervorragend, fein abgestimmt in den Schattierungen und bei aller Profilierung,
die er in dem Klavierpart gab, stets einfühlsam zurückhaltend.
Käthe Flamm
 
° Liederabend - Musiktheater im Revier, Gelsenkirchen
Ruhr Nachrichten
Beethovens männliche Verhaltenheit - die hohen poetischen Qualitäten Schumanns - die Stimmkunst eines Strauss: Die Inhalte der Lieder sind stets aus der inneren Vorstellung erwachsen.
Die stärksten Imaginationen entstehen dort, wo die beiden Künstler selbst den Mut haben, ganz still und in sich ruhig zu werden - etwa bei Schumanns "Mondnacht" oder Straussens "Traum durch die Dämmerung" - um ins Lied selbst hineinzuhorchen. Ein hervorragender Partner: Theodore Ganger.
Heinz-Albert Heindrichs
 
° Jakob Lenz - Wolfgang Rihm 
OPERA
The performance was excellent, with John Janssen working wonders as Jakob Lenz.
Harold Rosenthal
Le Monde, Paris
Impressionant le chanteur John Janssen, représentant Lenz,
un Mick Jagger de l’opéra.
Die Welt
Mit makellos geführter, nuancenreicher Stimme zeichnete John Janssen das Psychodram des Sturm-und-Drang-Dichters, eine Interpretation von Format.
 
° Adriano / Rienzi
Frankfurter Allgemeine
John Janssen fiel die schwierige Partie des Adriano zu. Seine erstaunliche Höhe ermöglichte ihm eine makellose Rollendeutung.
Michael Stenger
 
° Marcello / La Bohème
Die Welt
John Janssen singt den Marcello mit einem satten Samtglanz, bei dem man ständig überlegt, ob er wohl mehr in die Art Bastianinis oder Fischer-Dieskaus schlagen wird.
Reinhard Beuth
 
° Figaro / Barbier von Sevilla
Münchener Abendzeitung (Stern der Woche)
Ein absoluter Gewinn für die Staatsoper ist der holländische Bariton John Janssen, nicht nur, dass er die Partie mit balsamisch lyrischer Stimme singt, das Parlando brillant beherrscht, er ist auch ein blendender Schauspieler. Er kostet die Witzchen dieses "Machers" Figaro bis ins kleinste Detail genüßlich aus - und überzieht seine Gags nie. Marianne Reißinger
 
° Sali (Romeo) / Romeo und Julia auf dem Dorfe
Der Bund
John Janssen, dem Darsteller des Sali, gelang es mühelos, sich dank seiner hell und warm timbrierten Stimme und seinem überzeugenden Spiel künstlerisch durchzusetzen. M.F.
Neue Zürcher Zeitung
Barbara Fuchs als Vreli und John Janssen als Sali: eine wundersame Verinnerlichung ihrer Rollen, in der sich Gesangliches in einer sowohl intensiven als auch naturhaft-natürlichen Gestaltung vollkommen auflöst. Ein schöneres, lieblicheres, seine Liebe spontaner erlebendes Paar hat man auf der Opernszene wohl seit langem nicht gesehen!
df.
 
° Don Giovanni / Titelrolle - Musiktheater im Revier, Gelsnekirchen
WAZ
Für Marcel Bluwal muß es ein Vergnügen gewesen sein, mit John Janssen den von keinen Skrupeln geplagten, bedenkenlos frivolen Genußmenschen und Abenteurers Don Giovanni zu erarbeiten. Janssens Komödiantentum, seine geschmeidige Eleganz und Elastizität machten ihn prädestiniert für diese Aufgabe. Karl Riebe
Westfalenspiegel
Voran John Janssens Giovanni, lässig, elegant und hinreißend leichtsinnig wie skrupellos den frivolen, aber auch tollkühnen und mutigen Triebmenschen verkörpernd - dazu mit einer ausdrucksfähigen, geschmeidigen Stimme gesegnet. Karl Riebe
Westdeutsche Zeitung - General Anzeiger
John Janssen in der Titelpartie von überragendem Format, eine Idealbesetzung des Don Giovanni. Frank Scuria

° Don Giovanni / Titelrolle - Bayerische Staatsoper, München 
TZ - München
John Janssen als Giovanni bringt viel mit: eine angenehm timbrierte Stimme, gute Figur und die
leichte Eleganz der Bewegung. Beate Kayser
Mannheimer Morgen
Stimmlich von unverbrauchter Kraft und Wärme.
Oper und Konzert
John Janssen als Giovanni ist ein Ereignis. Ausgesprochen körperbewußt beherrscht er mit seiner schlanken Gestalt die Bühne. Schauspielerisch kann man ihm wohl so ziemlich alles abverlangen. Sein Bariton besitzt maskuline Fülle und bleibt doch immer beweglich. Dass die Stimme stets rollenintegrierend eingesetzt wírd und sich nicht mit dem Ausstellen von Material begnügt, bedarf mittlerweile keiner Betonung mehr. Christoph Zimmermann
Opernwelt
Dass John Janssen die ganz große Hoffnung in diesem Ensemble ist, bestätigte sich erneut. Sicherheit und eine starke Ausstrahlung, eine blendende Erscheinung und ein kluges, geschmeidiges Gestaltungsvermögen prädestinieren ihn unweigerlich dafür! Mühelos erschliesst er die Giovanni-Züge: Charme und Draufgängertum, Rücksichtslosigkeit und Leichtsinn, Lebenslust und Unrast, revoltierender Trotz und spottende Todesverachtung. Die Stimme von makelloser Technik getragen und in perfekter Kultur presentiert, ist, mit Nobeltimbre und strahlendem Glanz, ein echtes Bariton-Ereignis. Stimmen wie diese fallen nur alle Jubeljahre vom Himmel! Käthe Flamm
Orpheus
Geschmeidig, elegant, elastisch, stets sprungbereit spielt John Janssen den Don Giovanni als den skrupellosen, frivolen Playboy, schamlos seinen Feudalismus ausnutzend, als den einzig und allein seinem übermächtigen Trieb ausgelieferten furchtlosen Egozentriker, den er verschlagen und raffiniert auszuleben trachtet. Er, der Gott und die Welt nicht fürchtet, ist trotz seiner objektiven Verbrechen im Zustand der subjektiven Unschuld. Janssen, selbst von jugendlicher Ausstrahlung, verkörpert den Typ des urmännlichen Draufgängers und Abenteurers so ungekünstelt, beherrscht die Bühne in einem Maß, dass es ihn wohl einmal mehr in Richtung Traumkarriere katapultiert. Karl Riebe
 
° Jakob Lenz - Wolfgang Rihm 
Frankfurter Rundschau
John Janssen mit seinem hohen und abgedeckten Bariton an Barry McDaniel erinnernd, sang den Dichter hinreißend. Ulrich Schreiber
Turin
Neuer Impressionismus: John Janssen in der Titelpartie von Rihms "Jakob Lenz". Lothar Mattner
La Stampa
Formidabile il protagonista, il baritono olandese John Janssen. Emma Camagna
Zagreb
In erster Linie der Interpret der Titelgestalt, John Janssen, dessen sowohl sängerischen als auch schauspilerischen Möglichkeiten vollendet der Auffassung von der Sensibilität der zeitgenössischen Oper entsprechen.
Zagreb
Beeindruckend neben der außerordentlichen stimmlischen und darstellerischen Intensität des Protagonisten John Janssen.
Orpheus
Das Ereignis des Abends ist indes John Janssens bis zur physischen Entkräftigung sich verausgabende, kraftvolle Gestaltung der Titelpartie.
Globo, Rio de Janeiro
Excellente, o baritono John Janssen. Antonio Hernandez
Il Piccolo
Il cast si è avvalso della straordinaria presenza scenica e vocale di John Janssen, già interprete di Lenz in tutto il mondo: le prove a cui viene sottoposta la voce del protagonista, estendosi dal declamato, al parlato, al falsetto, al canto puro, allo sprechgesang, si estendono anche alla condotta drammatica. Paola Rolando 
Badische Neueste Nachrichten, Karlsruhe
Der bewundernswerte John Janssen als Jakob. Brigitte Schipke
Jornal da Tarde, Sao Paolo
O baritono John Janssen tem una bonita voz, que sabe modular com muita expressividade, não só quando canta, mas também nas numerosas passagens faladas. E é um ator de bastantes recursos, o que é essencial para esse árduo papel, que exige de seu intérprete que passe constantemente do canto ao grido ou ao sussurro, ou que enfrente armadilhas como passagens de notas graves para muito agudas, ou de fortissimos para inesperados pianissimos. Lauro Machado Coelho
Bonner Rundschau
John Janssen sang und spielte den Lenz mit einer betroffen machenden Intensität. Seine innere Bedrängnisse wurden sichtbar in ständig exaltierter Deklamation (vom Jammern bis zum Sprechgesang und Sprechen), konvulsivischen Gesten und Zusammenbrüchen, grimassenhaften Attitüden. Dirk Richerdt       
WAZ
In der Titelpartie erweist sich John Janssen als ein Sänger und Darsteller von großem Format - Janssen vollzieht die Rolle, als gebe es die enormen Umsetzungsprobleme, die Rihm verlangt, überhaupt nicht.
Heinz-Albert Heindrichs
Frankfurter Allgemeine
Vor allem aber John Janssen, der mit großem Ernst und rücksichtslosem Körpereinsatz den Lenz verkörperte und die mit ihren extremen Stimmlagen schwierige Partie fabelhaft meisterte. Dietmar Polaczek
Süddeutsche Zeitung
John Janssen gab ihm präzises Profil, siedelte die Rolle richtig zwischen Dumpfheit, Aufbegehren und Opferwahn an. Wolfgang Schreiber
Münchener Merkur
An der Spitze in der anstrengenden und schwierigen Titelrolle als phänomenaler Darsteller und Sänger John Janssen. Helmut Lohmüller
Neue Ruhr Zeitung, Essen
Auch John Janssen, der Lenz, sang (bravourös) und spielte (mustergültig) alle Stationen des Zerfalls mit einer nachgerade beängstigenden Identifikationskraft durch. Johannes K. Glauber
Il Secolo XIX, Alessandria
Straordinario la definizione vocale e scenica del baritono John Janssen, che non è ovviamente un debuttante nel ruolo di "Lenz". Quanto il personaggio chiede al cantante (tutti gli atteggiamenti dal parlato, al declamato, al "pieno", al falsetto) è pari a quanto chiede all’attore. Claudio Tempo
Opernwelt
John Janssen als Lenz erreicht ein Idealmaß an Glaubwürdigkeit (Erschütterung bleibt nach seinem bitteren Schlußwort, mit dem er wider der "Normalität" seiner Umwelt kämpft: "Konsequent, konsequent"). Sein weich timbrierter Bariton entlockt der Partie sogar betont kantable Passagen. Jörg Loskill
 
° Vincent / Sept parôles de la vie et de la mort de Vincent van Gogh
Michèle Reverdy - WELTPREMIERE
Il Manifesto
Bravissimi ai cantanti, tra i quali spiccava il baritono John Janssen, uno dei più intelligenti interpreti di musica d’oggi. Michele Mannucci
La Stampa
John Janssen (van Gogh) ben conscio delle ansie e della nevrosi di Vincent: una recitazione schietta, drammatica. Armando Caruso
 
° Wolfram / Tannhäuser
Berner Zeitung
Mustergültig gestaltet John Janssen mit seiner noblen, weich ausschwingenden Stimme den Wolfram von Eschenbach. Seine Liebe zu Elisabeth wirkt nicht als Fadheit, sondern als männliche Überwindung.
Rolf Pfluger
WAZ
John Janssen ist imponierend in die Partie des Wolfram gewachsen. Seinen edlen Bariton behandelt er so modulationsfähig, dass man diesem excellenten Sänger nur wünschen kann, in dieser Form einmal an einem international renommierten Haus zu gastieren. Jörg Loskill
Buersche Zeitung
John Janssen verdichtet den Wolfram von Eschenbach zur Charakterrolle und wächst dabei als Sänger zu einer überragenden Leistung auf. Heinz-Albert Heindrichs
 
° Eugen Onegin / Titelrolle
Mannheimer Morgen
John Janssen bringt für die Titelpartie gerade das richtige Timbre mit, einen prächtigen Bariton, der ruhig und weich geführt wird und trotzdem über verächtliche, boshafte, überhebliche Untertöne verfügt. ML
Die Welt
Eine Reihe von Idealbesetzungen: das gilt für John Janssen in der Titelpartie, Sue Patchells sympatisch moderne Tatjana und ganz besonders für den Lenski des Tenors Scot Weir, der im Timbre und Stimmführung zuweilen an Fritz Wunderlich erinnert. Albin Hänseroth
Heidelberger Zeitung
Die Leistung von John Janssen war außerordentlich. Dieser Künstler gehört zu den seltenen Typen, die das Böse nicht nur andeuten, sondern darstellen, und zwar mit einfachen Mitteln. Das Saloppe und das Kalte und seine späte Verzweiflung besitzen Strahlkraft und perfekte Eleganz.
Rhein-Neckar-Zeitung
John Janssen sängerisch hochqualifiziert, in der Darstellung genau der den Abstand haltenden Dandy, später dann erst der durch Selbsverschulden aus den Fugen geratene Mensch. Eine wohlüberlegte Darstellung, sängerisch mehr liedhaft als dramatisch wühlend angelegt. Edwin Kuntz
Buersche Zeitung
John Janssen, der mit seinem herrlich intakten Onegin-Bariton das kaputte Naturell des neurosengeschädigten Dandys, in der er sich verwandelt, Lügen straft. Käthe Flamm
Oper und Konzert
John Janssen, dieser großartige Bariton, spielt den eiskalten Engel überlegen aus. Christoph Zimmermann
 
° Figaro / Barbier von Sevilla
Ruhr Nachrichten
Allen voran ist John Janssen zu nennen, der als Figaro das Potenzial und Format des jüngeren Fischer-Diekau erreicht, diesen an instinkthafter Sicherheit vielleicht übertrifft. Heinz-Albert Heindrichs
Magazin
Der gewandte wie durch seine Präsenz geradezu überrumpelnde Figaro des John Janssen, er ist in jeder Partie überdurchschnittlich. Jörg Loskill
TZ - München
Man braucht kein Kenner zu sein, um zu hören und zu sehen, dass der Rossini-Figaro John Janssens stimmliches Zuhause ist. Klugerweise setzt er momentan rundum auf Ökonomie - ein Hochbegabter, der sich selbst beim Schopf zu nehmen weiß . . . war es John Janssen, der sich rasch die Gunst des Publikums ersang und erspielte. Mit ihm wächst der Staatsoper ein echter Spielbariton (mit Tenorstimme) zu. Wer hätte nicht gleich auch an Papageno gedacht! E. Lindermeier
 
° Winterreise - Franz Schubert
Aachener Zeitung 2007
John Janssen bringt Schubert's musikalischen Aufschrei einer gequälten Seele unendlich berührend zum Ausdruck. Britta Kuck
Aachener Nachrichten 2007
John Janssen, der am Nationaltheater der Bayerischen Staatsoper in München engagiert war und als Gastsänger an verschiedenen deutschen Staatsopern auftrat, bringt Schuberts musikalischen Aufschrei einer gequälten Seele unendlich berührend zum Ausdruck. Trauer, Melancholie und Einsamkeit werden stimmlich zu Klängen und Szenen verdichtet, die in Erinnerung bleiben. Grit Schorn
Tagblatt, Fürstenfeldbruck
In jedem Moment war zu spüren, dass Janssen den in der "Winterreise" vorgezeichneten Vorgang als verständliches Sagen auffaßte, ihn gleichsam durchlebte, sich mit ihm geradezu identifizierte. Dieter Thoma
Amper Kurier, Fürstenfeldbruck
John Janssen verfügt über eine samtig-weiche, in der Tiefe volltönend-sonore Stimme, eine makellose Intonation und gestalterische Sicherheit; besonders hervorzuheben ist sein Streben nach deutlicher Artikulation. Ekkehart Mirwald
Opernwelt
Selbst, wenn man Dietrich Fischer-Dieskau oder Hermann Prey zum Maßstab nähme, brauchte sich der Bariton John Janssen nicht zu verstecken. Sein guter, mitgehender Begleiter: Theodore Ganger. Karl Riebe
WAZ
Seine Interpretation der Winterreise braucht den Vergleich mit höchsten Vorbildern nicht zu scheuen. Janssen und sein Klavierbegleiter Theodore Ganger erwiesen sich als ein außergewöhnliches Gespann.
Heinz-Albert Heindrichs
Limburgs Dagblad, Maastricht
John Janssen oogste met zijn vertolking een ware ovatie. Die was stellig verdiend. Want al is het waar, dat Schuberts meesterwerk in Janssens interpretatie veel agressiever overkwam dan men van een zo doortreurig stuk mag verwachten, zijn visie op het werk werd technisch op het hoogste niveau waargemaakt, en strookte ook volledig met de (veelzijdige) aard van zijn baritonaal geluid. Inderdaad heeft het publiek ademloos geluisterd naar een in alle registers prachtig uitgewerkte stem, naar een ritmisch gespierde en dynamische voordracht vol glans en zeggingskracht. Janssens voordracht was overrompelend en onweerstaanbaar! Overigens past het hier ook zijn begleider Theodore Ganger te noemen, die in eendrachtige samenwerking met de zanger met temperament meemusiceerde; dat de vleugel waarop hij moest spelen niet naar behoren was gestemd (!), was hem uiteraard niet aan te rekenen. Theofiel Franssen
° Die Schöne Magelone - Johannes Brahms
Wetterauer Zeitung, Bad Nauheim
Mit John Janssen was für diesen Abend ein excellenter Interpret gefunden, der sich, mit seiner voluminösen Stimme in die Herzen der Zuhörer singen konnte und die Lieder durchweg einfühlsam und souverän gestaltete, so daß jede Klangschattierung bis ins kleinste Detail herausgehört werden konnte. Rüdiger Jennert
Merck (intern)
Mit John Janssen hatte man einen Künstler gefunden, der es verstand, den Zuhörern einen uneingeschränkten musikalischen Genuß zu bereiten. Theodore Ganger am Flügel war ihm ein ebenbürtiger Partner.
Er reagierte auf jede Tempoänderung des Sängers und gab dem Gesang eine kraftvolle und einfühlsame Untermalung. klap
 
° Liederabend - Musiktheater im Revier,  Gelsenkirchen
Buersche Zeitung
Da ich zufällig zwei Tage vor Janssen Peter Schreier in einem romantischen Liedprogramm gehört habe, fielen mir, trotz der verschiedenen Stimmen gewisse Parallelen auf. Beide interpretieren durch einen hohen Grad von Bewußtheit der Texte und geben der Ausdruckskraft ihrer Stimme den Vorzug gegenüber dem nur schönen Ton, der, natürlich existent, dann die Qualität der Gefühlsverdichtung erfährt. Theodore Ganger kann man nur den Rat geben, den Exclusivberuf des Begleiters anzustreben, eines, der mit den Großen von Bühne und Podium durch die Lande reist. Seine Leistung war über jeden Zweifel erhaben.
Karl Riebe
WAZ
Er bringt alle Eigenschaften für einen Liedkünstler mit: eine noble, elegante, überlegen-lyrisch timbrierte Stimme, eine mustergültige Sprachbehandlung, Intelligenz und Einfühlung in psychische Prozesse, wie sie gerade in der deutschen Romantik mit ihrer Schwäche für die Doppelgerechtigkeit der Realität - hier Weltschmerz, dort Freude - immer wieder analisiert wird. Ruhig und bestimmt, fehlerlos und partnerschaftlich am Klavier: Theodore Ganger. Jörg Loskill
 
° Wegen einer Premiere im kleinen Haus vom "Musiktheater im Revier", Gelsenkirchen war zufällig die Presse anwesend, als John Janssen im großen Haus in einer Vorstellung von Giacomo Puccini's LA BOHÈME den 3. und 4. Akt, aus dem Orchestergraben, die Partie des Rodolfo für den erkrankten Tenor Steven Haas zu Ende sang.
 
Orpheus
Eine Bohème-Vorstellung hing am seidenen Faden, weil Rodolfo nach dem zweiten Akt vom Arzt Auftrittverbot erhielt. Ohne mit der Wimper zu zucken, wechselte der eben noch als Marcello agierende Bariton John Janssen mit seinem Alternativ-Kollegen Peter Kovacs das Kostüm und sang vom Orchestergraben aus die Partie des Rodolfo zu Ende, und das mit einem tenoralen Bravour, die das Haus in Entzücken versetzte. Triumph von Gesangstechnik und Musikalität.
Karl Riebe
WAZ
John Janssen, der die für ihn ungewohnte Tenorlage souverän durchstand und dabei den italienischen Text vom Blatt ablesen mußte, sicherte sich einen persönlichen Erfolg. Besser kann auch ein "gelernter" Tenor als Roldolfo nicht sein. Jörg Loskill
Ruhr Nachrichten
Als Retter in der Not erklärte sich Janssen, der den Marcello sang, bereit, die Tenorpartie vom Blatt aus dem Orchestergraben zu singen, während Steven Haas seine Rolle auf der Bühne markierte. Derweil übernahm der zufällig im Haus weilende Bariton Peter Kovacs, die Rolle des Marcello, Janssens Platz auf der Bühne. John Janssen bewältigte die ungewohnten Höhen mit Bravour, "als wenn er nie etwas anderes gesungen hätte", schwärmte ein Zuschauer nach der Vorstellung.
Heinz-Albert Heindrichs
Westfälische Rundschau
Obwohl er die Partie des Rodolfo nie einstudiert hatte und sie überhaupt nicht zu seinem Fach gehört, übernahm er vom Orchestergraben aus die Aufgabe, also ohne Sichtkontakt mit dem übrigen Ensemble. Bravourös stand Janssen die im italienischen Original gesungene Partie durch - ihm galten zum Schluß denn auch Ovationen.
Jörg Loskill
 
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