- John Janssen

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DON GIOVANNI - Wolfgang Amadeus Mozart - Titelrolle
Drottningholms Slottsfestspielen, Stockholm
Dagens Nyhiter - Stockholm - Es war John Janssen, dem es vollständig gelang, die Intensionen des Regisseurs Göran Järvefelt zum Leben zu erwecken.
Svenska Dagblade - Stockholm - Ein beängstigendes Bild von tragischem, menschlichen Verfall.
Expressen - Stockholm - Man würde Janssen gerne als echten Don Giovanni treffen, weil es fast schade ist, nicht mehr aus solch gutem Material zu machen.
Bayerische Staatsoper, München
Süddeutsche Zeitung - Wolfgang Schreiber
Man glaubt ihm die rücksichtslose Lust am Augenblick, er kann den brennenden Anspruch ans Leben verkörpern - ohne tierisch-gewalttätig aufzutrumpfen, da ist Schmelz in der kraftvollen Stimme, da wird auch im feurigen Presto noch ganz genau artikuliert.
TZ - München, Beate Kayser - John Janssen als Giovanni bringt viel mit: eine angenehm timbrierte Stimme, gute Figur und die leichte Eleganz der Bewegung.
Mannheimer Morgen, Stimmlich von unverbrauchter Kraft und Wärme.
Musiktheater im Revier, Gelsenkirchen
WAZ, Karl Riebe - Für Marcel Bluwal muß es ein Vergnügen gewesen sein, mit John Janssen den von keinen Skrupeln geplagten, bedenkenlos frivolen Genußmenschen und Abenteurers Don Giovanni zu erarbeiten. Janssens Komödiantentum, seine geschmeidige Eleganz und Elastizität machten ihn prädestiniert für diese Aufgabe.
Westfalenspiegel, Karl Riebe - Voran John Janssens Giovanni, lässig, elegant und hinreißend leichtsinnig wie skrupellos den frivolen, aber auch tollkühnen und mutigen Triebmenschen verkörpernd - dazu mit einer ausdrucksfähigen, geschmeidigen Stimme gesegnet.
Westdeutsche Zeitung - General Anzeiger, Frank Scuria - John Janssen in der Titelpartie von überragendem Format, eine Idealbesetzung des Don Giovanni.
Oper und Konzert, Christoph Zimmermann - John Janssen als Giovanni ist ein Ereignis. Ausgesprochen körperbewußt beherrscht er mit seiner schlanken Gestalt die Bühne. Schauspielerisch kann man ihm wohl so ziemlich alles abverlangen. Sein Bariton besitzt maskuline Fülle und bleibt doch immer beweglich. Dass die Stimme stets rollenintegrierend eingesetzt wírd und sich nicht mit dem Ausstellen von Material begnügt, bedarf mittlerweile keiner Betonung mehr.
Opernwelt, Käthe Flamm - Dass John Janssen die ganz große Hoffnung in diesem Ensemble ist, bestätigte sich erneut. Sicherheit und eine starke Ausstrahlung, eine blendende Erscheinung und ein kluges, geschmeidiges Gestaltungsvermögen prädestinieren ihn unweigerlich dafür! Mühelos erschliesst er die Giovanni-Züge: Charme und Draufgängertum, Rücksichtslosigkeit und Leichtsinn, Lebenslust und Unrast, revoltierender Trotz und spottende Todesverachtung. Die Stimme von makelloser Technik getragen und in perfekter Kultur presentiert, ist, mit Nobeltimbre und strahlendem Glanz, ein echtes Bariton-Ereignis. Stimmen wie diese fallen nur alle Jubeljahre vom Himmel! Käthe Flamm
Orpheus, Karl Riebe - Geschmeidig, elegant, elastisch, stets sprungbereit spielt John Janssen den Don Giovanni als den skrupellosen, frivolen Playboy, schamlos seinen Feudalismus ausnutzend, als den einzig und allein seinem übermächtigen Trieb ausgelieferten furchtlosen Egozentriker, den er verschlagen und raffiniert auszuleben trachtet. Er, der Gott und die Welt nicht fürchtet, ist trotz seiner objektiven Verbrechen im Zustand der subjektiven Unschuld. Janssen, selbst von jugendlicher Ausstrahlung, verkörpert den Typ des urmännlichen Draufgängers und Abenteurers so ungekünstelt, beherrscht die Bühne in einem Maß, dass es ihn wohl einmal mehr in Richtung Traumkarriere katapultiert.
Theater Solingen/Remscheid
RP-ONLINE.DE, Hartmut Pallasch - Großes Lob gebührt allen Gesangssolisten des Abends. An erster Stelle John Janssen in der Titelrolle und Raimund Fischer als sein Diener Leporello, die sich gesanglich und spielerisch nicht nur die Bälle zuwerfen, sondern auch ihre Konflikte austragen.
WINTERREISE - Franz Schubert
Recklinghauser Zeitung, Käthe Flamm - Die Dieskau-Stimme hat alles, was zu einer Karrierestimme gehört, Schönheit und Kraft, Leichtigkeit und Kultur, und die kluge, beherrschte empfindsame Gestaltung verrät künstlerische Reife. Theodore Ganger begleitete hervorragend, fein abgestimmt in den Schattierungen und bei aller Profilierung, die er in dem Klavierpart gab, stets einfühlsam zurückhaltend.
Opernwelt, Karl Riebe - Selbst, wenn man Dietrich Fischer-Dieskau oder Hermann Prey zum Maßstab nähme, brauchte sich der Bariton John Janssen nicht zu verstecken. Sein guter, mitgehender Begleiter: Theodore Ganger.
WAZ, Heinz-Albert Heindrichs - Seine Interpretation der Winterreise braucht den Vergleich mit höchsten Vorbildern nicht zu scheuen. Janssen und sein Klavierbegleiter Theodore Ganger erwiesen sich als ein außergewöhnliches Gespann.
Aachener Zeitung, Britta Kuck - John Janssen bringt Schubert's musikalischen Aufschrei einer gequälten Seele unendlich berührend zum Ausdruck.
Aachener Nachrichten, Grit Schorn - John Janssen, der am Nationaltheater der Bayerischen Staatsoper in München engagiert war und als Gastsänger an verschiedenen deutschen Staatsopern auftrat, bringt Schuberts musikalischen Aufschrei einer gequälten Seele unendlich berührend zum Ausdruck. Trauer, Melancholie und Einsamkeit werden stimmlich zu Klängen und Szenen verdichtet, die in Erinnerung bleiben.
Tagblatt, Fürstenfeldbruck, Dieter Thoma - In jedem Moment war zu spüren, dass Janssen den in der "Winterreise" vorgezeichneten Vorgang als verständliches Sagen auffaßte, ihn gleichsam durchlebte, sich mit ihm geradezu identifizierte.
Amper Kurier, Fürstenfeldbruck, Ekkehart Mirwald - John Janssen verfügt über eine samtig-weiche, in der Tiefe volltönend-sonore Stimme, eine makellose Intonation und gestalterische Sicherheit; besonders hervorzuheben ist sein Streben nach deutlicher Artikulation.
Limburgs Dagblad, Maastricht, Theofiel Franssen - John Janssen oogste met zijn vertolking een ware ovatie. Die was stellig verdiend. Want al is het waar, dat Schuberts meesterwerk in Janssens interpretatie veel agressiever overkwam dan men van een zo doortreurig stuk mag verwachten, zijn visie op het werk werd technisch op het hoogste niveau waargemaakt, en strookte ook volledig met de (veelzijdige) aard van zijn baritonaal geluid. Inderdaad heeft het publiek ademloos geluisterd naar een in alle registers prachtig uitgewerkte stem, naar een ritmisch gespierde en dynamische voordracht vol glans en zeggingskracht. Janssens voordracht was overrompelend en onweerstaanbaar! Overigens past het hier ook zijn begleider Theodore Ganger te noemen, die in eendrachtige samenwerking met de zanger met temperament meemusiceerde; dat de vleugel waarop hij moest spelen niet naar behoren was gestemd (!), was hem uiteraard niet aan te rekenen.
EUGEN ONEGIN - Pjotr Iljitsch Tschaikowski - Titelrolle
Frankfurter Allgemeine, moc - Sowohl gesanglich als auch schauspielerisch gestaltete der Münchener Gast John Janssen die Titelpartie. Sein tragfähiger, leicht angerauhter, dunkel gefärbter Bariton verlieh dem Onegin anfangs jene unnahbar harsche Männlichkeit, um später mühelos in fast weinerliche Verzweiflung umzukippen. Schon rein optisch für die Darstellung des gelangweilten Dandys prädestiniert, rückte der Sänger die Figur stellenweise in die Nähe eines slawischen Dorian Gray. Eugen Onegin und seine schillernde Charakter-Mischung aus innerner Zerrissenheit und vordergründiger Blasiertheit: John Janssen macht aus der Titelpartie die Hauptfigur der Oper.
EIN DEUTSCHES REQUIEM - Johannes Brahms
Kieler Nachrichten - John Janssen erfüllte die Bariton-Partie mit männlicher Festigkeit und einer Dramatik, wie sie aus den alten Oratorien überliefert ist, ein Sänger der vor allem durch seine zupackende Kraft imponiert.
MATTÄUSPASSION (Arien), Johann Sebastian Bach
Volksblatt, Würzburg - John Janssen entfaltete sich im Laufe des Abends zu einem angenehmen Stimm-Timbre und Ausdrucksvermögen, so dass man ihm gerne folgen wollte. Sein Vortrag wurde zunehmend freier. Musterbeispiel: "Mache dich, mein Herze, rein".
LIEDERABEND, Musiktheater im Revier, Gelsenkirchen
Ruhr Nachrichten, Heinz-Albert Heindrichs - Beethovens männliche Verhaltenheit - die hohen poetischen Qualitäten Schumanns - die Stimmkunst eines Strauss: Die Inhalte der Lieder sind stets aus der inneren Vorstellung erwachsen. Die stärksten Imaginationen entstehen dort, wo die beiden Künstler selbst den Mut haben, ganz still und in sich ruhig zu werden - etwa bei Schumanns "Mondnacht" oder Straussens "Traum durch die Dämmerung" - um ins Lied selbst hineinzuhorchen. Ein hervorragender Partner: Theodore Ganger.
ADRIANO / Rienzi - Richard Wagner
Frankfurter Allgemeine,  Michael Stenger - John Janssen fiel die schwierige Partie des Adriano zu. Seine erstaunliche Höhe ermöglichte ihm eine makellose Rollendeutung.
MARCELLO / La Bohème, Giacomo Puccini
Die Welt, Reinhard Beuth - John Janssen singt den Marcello mit einem satten Samtglanz, bei dem man ständig überlegt, ob er wohl mehr in die Art Bastianinis oder Fischer-Dieskaus schlagen wird.
RODOLFO - La Bohème - Giacomo Puccini
Wegen einer Premiere im kleinen Haus vom "Musiktheater im Revier", Gelsenkirchen war zufällig die Presse anwesend, als John Janssen im großen Haus in einer Vorstellung von LA BOHÈME den 3. und 4. Akt, aus dem Orchestergraben, die Partie des Rodolfo für den erkrankten Tenor Steven Haas zu Ende sang.
Orpheus, Karl Riebe - Eine Bohème-Vorstellung hing am seidenen Faden, weil Rodolfo nach dem zweiten Akt vom Arzt Auftrittverbot erhielt. Ohne mit der Wimper zu zucken, wechselte der eben noch als Marcello agierende Bariton John Janssen mit seinem Alternativ-Kollegen Peter Kovacs das Kostüm und sang vom Orchestergraben aus die Partie des Rodolfo zu Ende, und das mit einem tenoralen Bravour, die das Haus in Entzücken versetzte. Triumph von Gesangstechnik und Musikalität.
WAZ, Jörg Loskill - John Janssen, der die für ihn ungewohnte Tenorlage souverän durchstand und dabei den italienischen Text vom Blatt ablesen mußte, sicherte sich einen persönlichen Erfolg. Besser kann auch ein "gelernter" Tenor als Roldolfo nicht sein.
Ruhr Nachrichten, Heinz-Albert Heindrichs - Als Retter in der Not erklärte sich Janssen, der den Marcello sang, bereit, die Tenorpartie vom Blatt aus dem Orchestergraben zu singen, während Steven Haas seine Rolle auf der Bühne markierte. Derweil übernahm der zufällig im Haus weilende Bariton Peter Kovacs, die Rolle des Marcello, Janssens Platz auf der Bühne. John Janssen bewältigte die ungewohnten Höhen mit Bravour, "als wenn er nie etwas anderes gesungen hätte", schwärmte ein Zuschauer nach der Vorstellung.
Westfälische Rundschau, Jörg Loskill - Obwohl er die Partie des Rodolfo nie einstudiert hatte und sie überhaupt nicht zu seinem Fach gehört, übernahm er vom Orchestergraben aus die Aufgabe, also ohne Sichtkontakt mit dem übrigen Ensemble. Bravourös stand Janssen die im italienischen Original gesungene Partie durch - ihm galten zum Schluß denn auch Ovationen.
FIGARO / Barbier von Sevilla, Gioacchino Rossini
Münchener Abendzeitung, Marianne Reißinger (Stern der Woche) - Ein absoluter Gewinn für die Staatsoper ist der holländische Bariton John Janssen, nicht nur, dass er die Partie mit balsamisch lyrischer Stimme singt, das Parlando brillant beherrscht, er ist auch ein blendender Schauspieler. Er kostet die Witzchen dieses "Machers" Figaro bis ins kleinste Detail genüßlich aus - und überzieht seine Gags nie.
SALI (Romeo) / Romeo und Julia auf dem Dorfe, Frederik Delius
Der Bund, M.F. - John Janssen, dem Darsteller des Sali, gelang es mühelos, sich dank seiner hell und warm timbrierten Stimme und seinem überzeugenden Spiel künstlerisch durchzusetzen.
Neue Zürcher Zeitung, df. - Barbara Fuchs als Vreli und John Janssen als Sali: eine wundersame Verinnerlichung ihrer Rollen, in der sich Gesangliches in einer sowohl intensiven als auch naturhaft-natürlichen Gestaltung vollkommen auflöst. Ein schöneres, lieblicheres, seine Liebe spontaner erlebendes Paar hat man auf der Opernszene wohl seit langem nicht gesehen!
JAKOB LENZ - Wolfgang Rihm - Titelrolle
OPERA, Harold Rosenthal - The performance was excellent, with John Janssen working wonders as Jakob Lenz.
Le Monde, Paris, Impressionant le chanteur John Janssen, représentant Lenz, un Mick Jagger de l’opéra.
Die Welt - Mit makellos geführter, nuancenreicher Stimme zeichnete John Janssen das Psychodram des Sturm-und-Drang-Dichters, eine Interpretation von Format.
Frankfurter Rundschau, Ulrich Schreiber - John Janssen mit seinem hohen und abgedeckten Bariton an Barry McDaniel erinnernd, sang den Dichter hinreißend.
Turin, Lothar Mattner - Neuer Impressionismus: John Janssen in der Titelpartie von Rihms "Jakob Lenz".
La Stampa, Emma Camagna - Formidabile il protagonista, il baritono olandese John Janssen.
Zagreb - In erster Linie der Interpret der Titelgestalt, John Janssen, dessen sowohl sängerischen als auch schauspilerischen Möglichkeiten vollendet der Auffassung von der Sensibilität der zeitgenössischen Oper entsprechen.
Zagreb - Beeindruckend neben der außerordentlichen stimmlischen und darstellerischen Intensität des Protagonisten John Janssen.
Orpheus - Das Ereignis des Abends ist indes John Janssens bis zur physischen Entkräftigung sich verausgabende, kraftvolle Gestaltung der Titelpartie.
Globo, Rio de Janeiro, Antonio Hernandez - Excellente, o baritono John Janssen.
Il Piccolo, Paola Rolando - Il cast si è avvalso della straordinaria presenza scenica e vocale di John Janssen, già interprete di Lenz in tutto il mondo: le prove a cui viene sottoposta la voce del protagonista, estendosi dal declamato, al parlato, al falsetto, al canto puro, allo sprechgesang, si estendono anche alla condotta drammatica.
Badische Neueste Nachrichten, Karlsruhe, Brigitte Schipke - Der bewundernswerte John Janssen als Jakob.
Jornal da Tarde, Sao Paolo, Lauro Machado Coelho - O baritono John Janssen tem una bonita voz, que sabe modular com muita expressividade, não só quando canta, mas também nas numerosas passagens faladas. E é um ator de bastantes recursos, o que é essencial para esse árduo papel, que exige de seu intérprete que passe constantemente do canto ao grido ou ao sussurro, ou que enfrente armadilhas como passagens de notas graves para muito agudas, ou de fortissimos para inesperados pianissimos.
Bonner Rundschau, Dirk Richerdt - John Janssen sang und spielte den Lenz mit einer betroffen machenden Intensität. Seine innere Bedrängnisse wurden sichtbar in ständig exaltierter Deklamation (vom Jammern bis zum Sprechgesang und Sprechen), konvulsivischen Gesten und Zusammenbrüchen, grimassenhaften Attitüden.      
WAZ, Heinz-Albert Heindrichs - In der Titelpartie erweist sich John Janssen als ein Sänger und Darsteller von großem Format - Janssen vollzieht die Rolle, als gebe es die enormen Umsetzungsprobleme, die Rihm verlangt, überhaupt nicht.
Frankfurter Allgemeine, Dietmar Polaczek - Vor allem aber John Janssen, der mit großem Ernst und rücksichtslosem Körpereinsatz den Lenz verkörperte und die mit ihren extremen Stimmlagen schwierige Partie fabelhaft meisterte.
Süddeutsche Zeitung, Wolfgang Schreiber - John Janssen gab ihm präzises Profil, siedelte die Rolle richtig zwischen Dumpfheit, Aufbegehren und Opferwahn an.
Münchener Merkur, Helmut Lohmüller - An der Spitze in der anstrengenden und schwierigen Titelrolle als phänomenaler Darsteller und Sänger John Janssen.
Neue Ruhr Zeitung, Essen, Johannes K. Glauber - John Janssen, der Lenz, sang (bravourös) und spielte (mustergültig) alle Stationen des Zerfalls mit einer nachgerade beängstigenden Identifikationskraft durch.
Il Secolo XIX, Alessandria, Claudio Tempo - Straordinario la definizione vocale e scenica del baritono John Janssen, che non è ovviamente un debuttante nel ruolo di "Lenz". Quanto il personaggio chiede al cantante (tutti gli atteggiamenti dal parlato, al declamato, al "pieno", al falsetto) è pari a quanto chiede all’attore.
Opernwelt, Jörg Loskill - John Janssen als Lenz erreicht ein Idealmaß an Glaubwürdigkeit (Erschütterung bleibt nach seinem bitteren Schlußwort, mit dem er wider der "Normalität" seiner Umwelt kämpft: "Konsequent, konsequent"). Sein weich timbrierter Bariton entlockt der Partie sogar betont kantable Passagen. Jörg Loskill
Vincent - Sept parôles de la vie et de la mort de Vincent van Gogh
Michèle Reverdy - WELTPREMIERE
Il Manifesto, Michele Mannucci - Bravissimi ai cantanti, tra i quali spiccava il baritono John Janssen, uno dei più intelligenti interpreti di musica d’oggi.
La Stampa, Armando Caruso - John Janssen (van Gogh) ben conscio delle ansie e della nevrosi di Vincent: una recitazione schietta, drammatica.
Wolfram - Tannhäuser - Richard Wagner
Berner Zeitung, Rolf Pfluger - Mustergültig gestaltet John Janssen mit seiner noblen, weich ausschwingenden Stimme den Wolfram von Eschenbach. Seine Liebe zu Elisabeth wirkt nicht als Fadheit, sondern als männliche Überwindung.
WAZ, Jörg Loskill - John Janssen ist imponierend in die Partie des Wolfram gewachsen. Seinen edlen Bariton behandelt er so modulationsfähig, dass man diesem excellenten Sänger nur wünschen kann, in dieser Form einmal an einem international renommierten Haus zu gastieren.
Buersche Zeitung, Heinz-Albert Heindrichs - John Janssen verdichtet den Wolfram von Eschenbach zur Charakterrolle und wächst dabei als Sänger zu einer überragenden Leistung auf.
Eugen Onegin - Pjotr Iljitsch Tschaikowski - Titelrolle
Mannheimer Morgen, ML - John Janssen bringt für die Titelpartie gerade das richtige Timbre mit, einen prächtigen Bariton, der ruhig und weich geführt wird und trotzdem über verächtliche, boshafte, überhebliche Untertöne verfügt.
Die Welt, Albin Hänseroth - ine Reihe von Idealbesetzungen: das gilt für John Janssen in der Titelpartie, Sue Patchells sympatisch moderne Tatjana und ganz besonders für den Lenski des Tenors Scot Weir, der im Timbre und Stimmführung zuweilen an Fritz Wunderlich erinnert.
Heidelberger Zeitung - Die Leistung von John Janssen war außerordentlich. Dieser Künstler gehört zu den seltenen Typen, die das Böse nicht nur andeuten, sondern darstellen, und zwar mit einfachen Mitteln. Das Saloppe und das Kalte und seine späte Verzweiflung besitzen Strahlkraft und perfekte Eleganz.
Rhein-Neckar-Zeitung, Edwin Kuntz - John Janssen sängerisch hochqualifiziert, in der Darstellung genau der den Abstand haltenden Dandy, später dann erst der durch Selbsverschulden aus den Fugen geratene Mensch. Eine wohlüberlegte Darstellung, sängerisch mehr liedhaft als dramatisch wühlend angelegt. Edwin Kuntz
Buersche Zeitung, Käthe Flamm - John Janssen, der mit seinem herrlich intakten Onegin-Bariton das kaputte Naturell des neurosengeschädigten Dandys, in der er sich verwandelt, Lügen straft.
Oper und Konzert, Christoph Zimmermann - John Janssen, dieser großartige Bariton, spielt den eiskalten Engel überlegen aus.
Figaro - Barbier von Sevilla - Gioacchino Rossini
Ruhr Nachrichten, Heinz-Albert Heindrichs - Allen voran ist John Janssen zu nennen, der als Figaro das Potenzial und Format des jüngeren Fischer-Diekau erreicht, diesen an instinkthafter Sicherheit vielleicht übertrifft.
Magazin, Jörg Loskill - Der gewandte wie durch seine Präsenz geradezu überrumpelnde Figaro des John Janssen, er ist in jeder Partie überdurchschnittlich.
TZ - München, E. Lindermeier - Man braucht kein Kenner zu sein, um zu hören und zu sehen, dass der Rossini-Figaro John Janssens stimmliches Zuhause ist. Klugerweise setzt er momentan rundum auf Ökonomie - ein Hochbegabter, der sich selbst beim Schopf zu nehmen weiß . . . war es John Janssen, der sich rasch die Gunst des Publikums ersang und erspielte. Mit ihm wächst der Staatsoper ein echter Spielbariton (mit Tenorstimme) zu. Wer hätte nicht gleich auch an Papageno gedacht!
Die Schöne Magelone - Johannes Brahms
Wetterauer Zeitung, Bad Nauheim, Rüdiger Jennert - Mit John Janssen was für diesen Abend ein excellenter Interpret gefunden, der sich, mit seiner voluminösen Stimme in die Herzen der Zuhörer singen konnte und die Lieder durchweg einfühlsam und souverän gestaltete, so daß jede Klangschattierung bis ins kleinste Detail herausgehört werden konnte.
Merck (intern), klap - Mit John Janssen hatte man einen Künstler gefunden, der es verstand, den Zuhörern einen uneingeschränkten musikalischen Genuß zu bereiten. Theodore Ganger am Flügel war ihm ein ebenbürtiger Partner. Er reagierte auf jede Tempoänderung des Sängers und gab dem Gesang eine kraftvolle und einfühlsame Untermalung.
Liederabend - Musiktheater im Revier,  Gelsenkirchen
Buersche Zeitung, Karl Riebe - Da ich zufällig zwei Tage vor Janssen Peter Schreier in einem romantischen Liedprogramm gehört habe, fielen mir, trotz der verschiedenen Stimmen gewisse Parallelen auf. Beide interpretieren durch einen hohen Grad von Bewußtheit der Texte und geben der Ausdruckskraft ihrer Stimme den Vorzug gegenüber dem nur schönen Ton, der, natürlich existent, dann die Qualität der Gefühlsverdichtung erfährt. Theodore Ganger kann man nur den Rat geben, den Exclusivberuf des Begleiters anzustreben, eines, der mit den Großen von Bühne und Podium durch die Lande reist. Seine Leistung war über jeden Zweifel erhaben.
WAZ, Jörg Loskill - Er bringt alle Eigenschaften für einen Liedkünstler mit: eine noble, elegante, überlegen-lyrisch timbrierte Stimme, eine mustergültige Sprachbehandlung, Intelligenz und Einfühlung in psychische Prozesse, wie sie gerade in der deutschen Romantik mit ihrer Schwäche für die Doppelgerechtigkeit der Realität - hier Weltschmerz, dort Freude - immer wieder analisiert wird. Ruhig und bestimmt, fehlerlos und partnerschaftlich am Klavier: Theodore Ganger.

Don Giovanni - Drottningholms Slottsteater
 
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